Palmzucker - das exotische Süßungsmittel

Palmzucker - das exotische Süßungsmittel 

 
Palmzucker wird, wie der Name schon sagt, aus Palmen gewonnen. Damit ist er ein Lebensmittel so vielfältig wie die Palmen, aus denen er gewonnen wird.

Herstellung und Verwendung

Zur Herstellung von Palmzucker werden die Blüten der Palme angeschnitten und der austretende Saft aufgefangen. Da dieser schnell zu gären beginnt, muss er zügig verarbeitet werden. Dazu wird er zuerst gesiebt, dann zu einem dickflüssigen Sirup eingekocht. Dieser wird anschließend in Pfannen weiter erhitzt, damit er kristallisiert. Vor der Kristallisierung wird er in Bambusrohre gefüllt, in denen er dann aushärtet. In unterschiedlichen Formen wird es dann verkauft, oft gemahlen oder grob gehackt. In der asiatischen Küche wird Palmzucker zum Süßen von Desserts, aber auch in Currys, verwendet. Er schmeckt weniger süß als herkömmlicher Haushaltszucker. Durch das Erhitzen bei der Herstellung hat er oft eine leichte Karamellnote. Geschmacklich ähnelt er daher eher braunem Rohrzucker.

Palmzucker wird aus verschiedenen Palmenarten gewonnen. Falls der Zucker ausschließlich aus den Blättern der Kokospalme gewonnen wird, kommt er unter der Bezeichnung Kokoszucker oder Kokosblütenzucker in den Handel. Als exklusives Produkt hebt er sich auch preislich von anderen Palmzuckern ab. Er hat ebenfalls eine Karamellnote, Kokos schmeckt man nicht heraus.

Gesünder als Zucker?

Der Hauptbestandteil der Palmzucker ist Saccharose. Auch der Kaloriengehalt ist mit anderen Zuckerarten vergleichbar, so dass Palmzucker kein gesundes Lebensmittel ist. Aber gegenüber Haushaltszucker hat er durchaus Vorteile. Zum einen wird er, anders als Haushaltszucker, in Stoffwechselprozessen basisch verarbeitet, kann also in einer basischen Ernährung Zucker ersetzen. Zum anderen hat er einen niedrigen sogenannten glykämischen Index. Das bedeutet, dass er den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lässt. Damit kann er für Diabetiker besser geeignet sein, als Haushaltszucker. Außerdem enthält er verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Deren Konzentration ist aber zu gering, um deutliche Einflüsse auf die Gesundheit zu haben.
Die positiven Eigenschaften laden aber durchaus ein, Palmzucker als Alternative auszuprobieren

Fazit

Egal, ob normaler Palmzucker oder hochwertigerer Kokosblütenzucker, beide Zuckerarten sind weniger süß als Haushaltszucker. Sie gehen langsamer ins Blut und sind für eine basische Ernährung geeignet. Letztlich muss der persönliche Geschmack entscheiden, aber einen Versuch sind die exotischen Zuckervarianten wert.
 
      Euer Vollzucker Team vom
                   Kräuterladen.com
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